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Deutsches Bergbau-Museum

Am Bergbaumuseum 28
44791 Bochum
Fon 0 18 05 | 87 72 34
www.bergbaumuseum.de
                                              

Geodaten
51° 29' 20" N, 7° 13' 1" O
RVR Geodatenserver
                                              

ÖPNV
Von Bochum Hbf oder Herne Bf mit U-Bahn U35 bis "Deutsches Bergbau-Museum"
                                              

Öffnungszeiten
Di - Fr 8.30 - 17.00 Uhr
Sa | So | Feiertage 10.00 - 17.00 Uhr
Letzte Einfahrt in das Besucherbergwerk: 15.30 Uhr
                                              

Führungen
Di - Fr Mittag
(mind. 1 pro Stunde)
Audioführungen
Sa | So | Feiertage
                                              

Aktuelle Veranstaltungen finden Sie in route aktuell.
                                              

Allgemeine Hinweise für den Besuch im Rollstuhl Allgemeine Hinweise für blinde und sehbehinderte Gäste
Hinweise für Besucher mit Behinderung finden Sie hier:

Deutsches Bergbau-Museum


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Im Jahr 1930 beschlossen die Westfälische Berggewerkschaftskasse und die Stadt Bochum die Gründung eines "Geschichtlichen Bergbau-Museums". Ursprünglich in den Hallen des stillgelegten städtischen Schlachthofes untergebracht, entstand zwischen 1935 und 1941 unter Leitung des bekannten Industriearchitekten Fritz Schupp der bauliche Kern des heutigen Museums. Mit seinen über 420 000 Besuchern im Jahr zählt die 1976 in "Deutsches Bergbau-Museum Bochum" umbenannte Einrichtung zu den meistbesuchten Bildungsinstitutionen Deutschlands.

Eine besondere Attraktion ist das Anschauungsbergwerk, das seit 1936 in ca. 20m Tiefe unter dem Museum angefahren wird. Auf einer Fläche von rund 20 000m² mit 3 km Streckenlänge werden die realen Verhältnisse in einem Bergwerk sowie die eingesetzten Verfahren und Techniken gezeigt. Unter Einsatz von Originalmaschinen wird dem Besucher darüberhinaus die Gewinnung von Steinkohle vorgeführt.

Neben einer umfangreichen montanhistorischen Sammlung, die über deutsche und europäische Bergbaugeschichte informiert, ist seit 1989 das Thema "Frauen und Bergbau" Teil der ständigen Ausstellung. Anhand von schriftlichen Quellen und seltenen Bilddokumenten wird die Geschichte der Frauenarbeit im Bergbau vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert nachgezeichnet. Eindrücklich wird vermittelt, welchen beträchtlichen Beitrag Frauen über und unter Tage zur Herausbildung der modernen Industriegesellschaft geleistet haben.
 

Am 6.12.2009 wurde der Erweiterungsbau "Schwarzer Diamant" eröffnet. Mit seiner markanten tiefschwarzen Fassade stellt er einen Schnitt durch ein strahlend gelb-orangefarbenes Stollensystem dar. Der Bau mit 1500 m² Fläche wird für Sonderausstellungen genutzt. Außerdem wird hier die große Sammlung von Darstellungen der Schutzpatronin der Bergleute, der Hl. Barbara, gezeigt. 


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