Weiteres Wirken
Osthaus hat viele Impulse im Hagener Stadtbild hinterlassen. Auch nördlich des Hohenhofes ist die Erinnerung an Osthaus lebendig: Die Thorn-Prikker- und die Milly-Steger-Straße erinnern an Künstler, die von Karl Ernst Osthaus verehrt wurden. Der Maler und die Bildhauerin gehörten zu jenen Künstlern und Intellektuellen, die Häuser in der Künstlerkolonie am Stirnband bewohnt haben.
Ein weiteres Beispiel für Osthaus' Gestaltungswillen ist die "Walddorf-Siedlung". 1907 erhielt Richard Riemerschmid den Auftrag, eine Siedlung in der Nähe des Hohenhofes mit 87 Häusern zu konzipieren. Leider konnten nur sechs Häuser ausgeführt werden. Ein Straßenzug, das ausgeführte Fragment der "Walddorf-Siedlung", läßt den rustikalen Charakter der unterschiedlich gestalteten, kleinen Wohnhäuser aus grauem Kalksandstein mit grünen Fensterläden erkennen.
Leider auch nicht vollständig verwirklicht wurde die "Gartenvorstadt Emst". Hier sollten weniger begüterte Hagener ein lebenswertes Leben in der Großstadt und trotzdem nah an der Natur führen können.
Kontakt & Infos
Die Jugendstil-Villa des Osthaus Museums Hagen
58093 Hagen-Eppenhausen
Öffnungszeiten
Samstag und Sonntag 11 bis 18 Uhr
Geodaten
51° 21' 34" N, 7° 30' 44" O
Der Hohenhof ist eine Außenstelle des Osthaus Museum Hagen:
Kunstquartier Hagen
Museumsplatz 1
58095 Hagen
Telefon: +49 (0)2331.2073135
Öffnungszeiten
Dienstag, Mittwoch, Freitag 10 bis 17 Uhr
Donnerstag 13 bis 20 Uhr
Samstag und Sonntag von 11 bis 18 Uhr
Das Kunstquartier Hagen ist am 24.12./25.12./31.12./1.1. sowie Oster- und Pfingstmontag geschlossen.
ÖPNV
Von Hagen Hbf ZOB (Bussteig 3) mit Bus 527, von Hohenlimburg Bf. mit Bus 534 bis "Stirnband"
Seit 2002 ist der Hohenhof, initiiert durch den Stadtmarketingverein und in Zusammenarbeit mit der Firma Hoffmeister Leuchten und vielen anderen Partnern, nachts illuminiert.

