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Ankerpunkte sind Erlebnisorte und Knotenpunkte für Informationen |
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Grubenweg 5
44388 Dortmund-
Bövinghausen
Fon 02 31 | 6 96 11 11
www.zeche-zollern.de
Geodaten
51° 31' 7" N, 7° 19' 60" O
RVR-Geodatenserver
ÖPNV
Von Dortmund Hbf oder Herne mit Regionalbahn RB 43 bis "Dortmund - Bövinghausen", dann 5 Minuten Fußweg
Öffnungszeiten
Di - So | Feiertage
10 - 18 Uhr,
Einlass bis 17.30 Uhr
Führungen
Alle Informationen zum umfangreichen Führungs- angebot finden Sie hier.
Aktuelle Veranstaltungen finden Sie in route aktuell.
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Hinweise für Besucher mit Behinderung finden Sie hier:
Informationen über die Mietung von Räumlichkeiten finden Sie auf dieser Übersicht.
Museumrestaurant "Pferdestall"
Fon 02 31 | 6 90 32 36
www.pferdestallwim.de
Mi - Sa 12 - 24 Uhr,
Di u. So 12 - 19 Uhr
Mit der Fertigstellung der Zentralschachtanlage Germania im Jahre 1954 wird 1955 die Förderung endgültig eingestellt. Die Tagesanlagen zur Seilfahrt und zur Wetterführung bleiben jedoch bis zur endgültigen Stillegung der Gesamtanlage 1966 noch in Betrieb.
In letzter Minute vor dem drohenden Abriß wird 1969 die Maschinenhalle als erstes Industriebauwerk in Deutschland unter Denkmalschutz gestellt - ein Umdenken hinsichtlich des Umgangs mit dem historischen industriellen Erbe setzt ein. 1981 wird Zollern II/IV zum Standort des Westfälischen Industriemuseums. Um ein möglichst authentisches Ensemble zu schaffen, werden in Herne und Gelsenkirchen zwei noch erhaltene Fördergerüste des gleichen Typs abgebaut und an der Stelle der auf Zollern II/IV schon abgerissenen Fördergerüste wieder errichtet.
Auch wenn mittlerweile gewerbliche Nutzungen im Umfeld der ehemaligen Zeche das Landschaftsbild mitprägen, so geben die alten Zechenanlagen von Zollern II/IV noch heute Zeugnis der Lebens- und Arbeitsverhältnisse in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
Die Zeche hat die Landschaft geprägt. Die Verknüpfung der Zeche mit den umliegenden Siedlungen kann noch heute nachvollzogen werden. Die Maschinenhalle stellt zudem ein herausragendes Beispiel für technische und ästhetische Errungenschaften im vergangenem Jahrhundert dar. Im Museum wird der Bergarbeiteralltag zu neuem Leben erweckt. Für Lebendigkeit sorgen auch die Veranstaltungen, Ausstellungen und künstlerische Elemente auf dem alten Zechengelände von Zollern II/IV.
Heute kann der interessierte Besucher während der Öffnungszeiten des Museums der Sozial- und Kulturgeschichte des Bergbaus verschiedene Gebäude mit Dauer- und Wechselausstellungen sowie die ausgedehneten Außenanlagen mit Holzplatz und Zechenbahnhof besichtigen. Wegen Sanierungsarbeiten ist die Maschinenhalle derzeit nur im Rahmen besonderer Führungen zugänglich. Der ehemalige Pferdestall beherbergt eine gemütliche Gastronomie. Das ganze Jahr über werden Ausstellungen, Tagungen, Feste, Theater- und Konzertaufführungen geboten.
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