Hochdruckkompressorenhalle (A 8)
Hier befanden sich ursprünglich zwei Hochdruckkompressoren. Heute sind alle Maschinen, bis auf wenige Reste der Ausstattung entfernt, da eine Galerie eingebaut werden sollte. Die Hochdruckkompressorenhalle, die sich schon als Ausstellungs- und Veranstaltungsort bewährt hat, gehört zu den wenigen Gebäuden auf Zollverein, die noch auf einen neuen Nutzer wartet.
Niederdruckkompressorenhalle / Casino Zollverein (A 9)
Die Niederdruckkompressorenhalle, in der von den ehemals drei Kompressoren einer erhalten blieb, ist dagegen seit über zehn Jahren wieder ein äußerst belebter und beliebter Ort. Denn hier, wo alte Maschinen und modernes Design zur Symbiose verschmolzen sind, wird seit 1996 in dem Feinschmeckerrestaurant Casino Zollverein gegessen und gefeiert, in der warmen Jahreszeit kann man die "New World Cuisine" auch im Sommergarten genießen. Das Obergeschoss steht für Vermietungen, z.B. für Konferenzen, Konzerte und Veranstaltungen zur Verfügung.
Werkstatt Nord (A 10)
Das östlich des Kesselhauses liegende langgestreckte Gebäude diente ursprünglich als Lagerhaus und wurde dann in eine mechanische Werkstatt umgewandelt. In den 1990 in das Gebäude neu eingefügten Räumen sind heute Büros und Ateliers untergebracht.
Kesselaschebunker / La Primavera (A 13)
Im Funktionszusammenhang mit dem Kesselhaus steht auch der Kesselaschebunker, der sich am Rand des Parkplatzes A2 befindet. Über eine Rohrleitung wurde Asche aus dem Kesselhaus eingeblasen und konnte dort auf Eisenbahnwaggons verladen werden. Der Betonbunker von 1960/61 ist mit Ziegelmauerwerk verblendet, um ihn in das Gesamtbild Zollvereins einzufügen. Heute erwartet den Besucher hier eine kontemplative Lichtstation, die begehbare Skulptur "La Primavera" von der in Kalifornien lebenden Künstlerin Maria Nordman. Das Rasenkarree auf der Rückseite überrascht mit botanischen Raritäten, mit Gingko- und Mammutbäumen.
Kühlturm II (A 21)
Schräg gegenüber steht der ehemalige Kühlturm II. Hier wurde das für die Kondensation benötigte Kühlwasser rückgekühlt. Über einem Stahlbetonfundament als Tropfbecken erhob sich eine genietete Eisenkonstruktion. Die ursprüngliche Holzverkleidung und das hölzerne Rieselwerk sind nicht erhalten. Die Räume und Hallen im Gebäudeinnern können heute für Veranstaltungen gemietet werden.