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Was ist die "Route der Industriekultur"?

Hochöfen, Gasometer oder Fördertürme prägen bis heute das Gesicht des Ruhrgebiets. Sie sind wichtige Zeugen der 150-jährigen industri- ellen Vergangenheit des Reviers, aber auch des sich vollziehenden Strukturwandels. Denn die ehemaligen Produktionsstätten – nicht wenige davon stehen unter Denkmalschutz – sind keine Orte wehmütiger Erinnerung, sondern haben sich längst zu "lebendigen" industriekulturellen Räumen und attraktiven Veranstaltungsorten mit touristischer Anziehungskraft entwickelt. Das regionale Tourismus-Projekt "Route der Industriekultur" ist ein etwa 400 Kilometer langer Rundkurs durchs Ruhrgebiet.
52 herausragende Zeugnisse der industriekulturellen Vergangenheit und Gegenwart des Ruhrgebietes bilden die Route der Industriekultur. Dazu gehören überregional bedeutende Industrieanlagen ebenso wie von namhaften Architekten entworfene Arbeitersiedlungen, Museen oder Panoramen, durch die man sich einen guten Überblick über die Geschichte der Region verschaffen kann.
25 Ankerpunkte bilden das Rückgrat der Route. Sie sind der Ausgangs- punkte für 25 Themenrouten, auf denen Interessierte zum Beispiel die Geschichte einer Region erforschen beziehungsweise den Spuren eines speziellen Aspekts wie der Bergbau-, der Schifffahrts- oder Eisenbahngeschichte folgen können.

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Vom Möbelstück zur Metropole - Die Route der Wohnkultur in Dortmund

Vorbei an Arbeitersiedlung und Gartenlaube, Architektenhaus und gemeinschaftlichem Wohnprojekt, Hochhaus der 1970er Jahre und zukünftigen Wohnwelten am See führt die Route der Wohnkultur. ... weiterlesen

                                                                                                      

In der Holzklasse zum Eisenbahnmuseum

Bochum (nrw-tn). Gleich mit zwei historischen Verkehrsmitteln führt am 4. April 2010 ein Ausflug des Veranstalters Nostalgiezugreisen.de von Köln nach Bochum. Zunächst geht es mit einem ... weiterlesen

                                                                                                      

RuhrZeiten eröffnet dreidimensionalen Blick auf die Ruhrgebietsgeschichte

Duisburg (idr). Digital und dreidimensional präsentiert sich regionale Geschichte auf der neuen Internet-Plattform www.ruhrzeiten.de. Im Mittelpunkt stehen Rekonstruktionen historischer Bauten ... weiterlesen

                                                                                                      

Klub für lokale Feldforschung: "Metropole ohne Kohle"

Erst gingen große Unternehmen pleite, jetzt trifft es die Kommunen: Die Wirtschaftskrise lässt die Steuereinnahmen der Städte und Gemeinden einbrechen, dafür steigen die Sozialausgaben. In ... weiterlesen