Die Rheinpreußensiedlung ist nicht nur ein Zeugnis der Bergbaugeschichte am linken Niederrhein und des Arbeiterwohnungsbaus zu Beginn des Jahrhunderts, sie steht auch für das Genossenschaftsmodell und erinnert an den jahrelangen Kampf der Bewohner für den Erhalt der Siedlung. Der Abriss von 1200 Wohnungen erfolgte nach dem Verkauf der Siedlung durch die Rheinpreußen- Nachfolgerin DEA. Um die verbleibenden Häuser gab es einen erbitternden Kampf, der 1982 zu einem erfolgreichen Hungerstreik der Bewohner führte. Heute steht die Siedlung unter Denkmalschutz. Seit 1985 ist sie im Besitz einer Bewohnergenossenschaft.
Dieser Standort liegt auch an den Themenrouten
Duisburg: Industriekultur am Rhein
Rheinische Bergbauroute
Arbeitersiedlungen
Mythos Ruhrgebiet
Südstraße/ Breite Straße
47198 Duisburg-Homberg/ Hochheide
Geodaten
RVR-Geodatenserver
ÖPNV
Von Duisburg bzw. Moers Bf mit Bus 911 oder 929, von Rheinhausen mit Bus 912 bis "Südstraße"
Trägerin
Wohngenossenschaft Rheinpreußensiedlung eG
Schlägelstraße 13
47198 Duisburg
Fon 0 20 66 | 4 10 15