Henrichshütte Hattingen

Henrichshütte Hattingen. Foto: RIK / Guntram Walter
Henrichshütte Hattingen. Foto: RIK / Guntram Walter

Leben und Arbeit im Schatten der Hochöfen: Die 1854 gegründete Henrichshütte ist eines der traditionsreichsten Hüttenwerke des Ruhrgebiets. Hier wurden Erz und Kohlen gefördert, Koks, Eisen und Stahl produziert, gegossen, geschmiedet, gewalzt und bearbeitet - alles "unter einem Dach". Über 10.000 Menschen fanden auf der Hütte Arbeit. Um das Werk wuchs ein neuer Stadtteil aus Arbeiterkolonien. Gegen den erbitterten Widerstand der Belegschaft und der ganzen Stadt wurden 1987 die Hochöfen ausgeblasen, die Stilllegung weiterer Betriebe folgte. Die Henrichshütte steht für den Aufstieg, die Blüte und den Niedergang der Eisen- und Stahlindustrie an der Ruhr.

1989 wurde Hochofen 3, der älteste im Ruhrgebiet, in das Westfälische Industriemuseum des Lanschaftsverbandes Westfalen-Lippe einbezogen. Die Henrichshütte ist der achte, ehemalige Industriestandort, den das Industriemuseum übernommen hat. Heute kann man als Besucher den "Weg des Eisens" gehen und den Hochofen besteigen. Hierbei erzählen Zeitzeugen in Ton und Bild ihre Geschichte vom Arbeiten und Leben mit Eisen und Stahl. 

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Kontakt & Infos

LWL-Industriemuseum Henrichshütte
Werksstraße 31-33
45527 Hattingen
Telefon: +49 (0)2324.92471-40

Geodaten

51° 24′ 27" N, 7° 11′ 18" O

ÖPNV

Von Hattingen Mitte / Bochum Hbf mit Bus SB 37 oder CE 31 bis "Henrichshütte", dann ca. 5 Minuten Fußweg; von Hattingen-Mitte auch mit Bus 335 bis "Industriemuseum"

Öffnungszeiten und Führungen

Öffnungszeiten
Di - So 10.00 - 18.00 Uhr,
Einlass bis 17.00 Uhr,
Fr 10.00 - 21.30 Uhr, Einlass bis 20.30 Uhr