Themenrouten
Hier ist das Ruhrgebiet
zu Hause
 
 
 

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Diese Themenroute gibt es auch als Broschüre im Online Shop des RVR.

     

Innenstadt Duisburg Entwicklungsgesellschaft mbH

Hafenforum
Philosophenweg 19
47051 Duisburg
Fon 02 03 | 3 05 50
www.innenhafen-duisburg.de

KSM Kultur- und Stadthistorisches Museum
Johannes-Corputius-Platz 1
47051 Duisburg
Fon 02 03 | 2 83 26 40
www.stadtmuseum-duisburg.de
Di - Do | Sa 10.00 - 17.00 Uhr
Fr 10.00 - 14.00 Uhr,
So 10.00 - 18.00 Uhr
                                              

Aktuelle Veranstaltungen finden Sie in route aktuell.
                                              

Geodaten
51° 26′ 27" N, 6° 45′ 58" O
RVR-Geodatenserver
                                              

ÖPNV
Von Duisburg Hbf (U-Stadtbahn-Ebene) mit Straßenbahn 901 bis "Rathaus" oder mit Bus 934 bis "Hansegracht"
                                              

Öffnungszeiten

Der Innenhafen ist ganzjährig geöffnet
                                              

Allgemeine Hinweise für den Besuch im Rollstuhl Allgemeine Hinweise für blinde und sehbehinderte Gäste
Hinweise für Besucher mit Behinderung finden Sie hier:
                                              

MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst
Philosophenweg 55
47051 Duisburg
Fon 02 03 | 30 19 48 11
Mi 14.00 - 18.00 Uhr
Do 11.00 - 18.00 Uhr,
Fr nach Vereinbarung
Sa | So | Feiertage
11.00 - 18.00 Uhr
Führungen auf Anfrage und Termine hier.
www.museum-kueppersmuehle.de

Restaurant Hafenforum
Fon 02 03 | 28 47 75
Di - Fr 11.30 - 15.00 Uhr
Sa 17.30 - 24.00 Uhr
So 11.30 - 22.30 Uhr
z. Zt. sind im Innenhafen 20 gastronomische Betriebe vorhanden

Marina Duisburg - Bootscharter
Schifferstraße 90
47059 Duisburg
Fon 02 03 | 2 89 56 97

Hafenrundfahrt ab Steiger Schwanentor
Münzstraße 56
47051 Duisburg
Fahrplan unter Fon
02 03 | 6 04 44 47
www.wf-duisburg.de

Themenroute 3 - Duisburg - Industriekultur am Rhein

Innenhafen Duisburg

© RIK/ Guntram Walter
Wahrscheinlich schon in der Vorzeit siedelten auf einer Anhöhe unweit des heutigen Innenhafens an einer Rheinfurt Menschen. Nach der Zerstörung der Siedlung durch die Wikinger 883 begann die größte Blüte der Stadt Duisburg. Am Schnittpunkt von Rhein, Ruhr und Hellweg, dem bedeutendsten Handelsweg des Reiches, gelegen, entwickelte sich Duisburg im 10. Jahrhundert zur Reichsstadt mit lebhaftem Warenhandel. Mitte des 13. Jahrhunderts verlagerte der Rhein sein Bett 4 Kilometer nach Westen, wodurch für Duisburg die direkte Anbindung an die Wasserstraße verloren ging . Die Bedeutung des Handelsplatzes sank schnell. Gleichzeitig entwickelte sich das nahe Ruhrort an der Ruhrmündung zum wichtigsten Flusshafen.

Erst Anfang des 19. Jahrhunderts begann man durch Ausbau des alten Rheinbettes als Kanal wieder Anschluss an den Rhein zu finden. Zur Anbindung an die Ruhr wurde 1840 ein 800 m langer Kanal am Schwanentor gebaut. Der Ruhrkanal erhielt später den Namen "Innenhafen". Der Innenhafen wurde seit den 1880er Jahren zu einem der wichtigsten Duisburger Gewerbegebiete. Der Güterumschlag stieg rasant. Hier entstand der zentrale Umschlagplatz des Getreidehandels im Deutschen Reich. Nach 1900 wurden im Innenhafen eine Reihe von Speicher- und Mühlenneubauten errichtet, der "Brotkorb des Reviers". Allerdings ging nach dem 2. Weltkrieg diese Bedeutung schnell verloren, in den 1970er Jahren drohte den alten Speichern der Abriss.

Heute entsteht hier ein neuer, attraktiver Stadtteil, der sich durch die Kombination von Arbeit und Wohnen, Kultur und Freizeit auszeichnet. Seit Anfang der 1990er Jahre wurden auf dem ca. 90 ha großen Areal im Rahmen der Internationalen Bauaustellung IBA Emscher Park mehrere Bauvorhaben realisiert, u.a. das "Hafenforum" des Stararchitekten Sir Norman Foster, das Museum Küppersmühle und der Altstadtpark des Landschaftskünstlers Dani Karavan.

An die Mühlenvergangenheit des Innenhafens erinnert auch das Kultur- und Stadthistorische Museum der Stadt Duisburg, das in dem umgebauten und ergänzten ehemaligen Gebäude der Rosiny-Mühle von 1902 untergebracht ist. Als Teil der umfangreichen stadtgeschichtlichen Ausstellung ist in einem alten Getreidespeicher ein Mühlenraum mit Transmission und verschiedenen Originalmaschinen zu bewundern. Über die Uferpromenade gelangt man zum nahen Schwanentor, Ausgangspunkt von Hafenrundfahrten.

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