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Margarethen-Siedlung
Margarethenstraße / Krupp-Platz
47226 Duisburg-Rheinhausen
                                              

ÖPNV
Von Duisburg Hbf mit Bus 921, 923 oder 924 bis "Werthauser Straße" oder "Atroper Straße"

Themenroute 3 - Duisburg - Industriekultur am Rhein

Margarethen-Siedlung

© RIK/ Guntram Walter
Der Bau der Margarethen-Siedlung erwies sich als notwendig, um Wohnungen für die Beschäftigten des Krupp'schen Hüttenwerks in Rheinhausen zu schaffen. Ihren Namen erhielt sie von Margarethe Krupp, der Gattin Friedrich Alfred Krupps, auf deren Anregung zahlreiche Sozialeinrichtungen der Firma zurückgingen. Die Siedlung, mit deren Bau 1903 begonnen wurde, bedeutete den Auftakt zur Entwicklung der Industriestadt Rheinhausen. Dabei fanden die Vorstellungen der Gartenstadtbewegung Anwendung auf den Werkswohnungsbau. Der Anstoß zur Übernahme des neuen Baustils kam von Robert Schmohl, der 1892 die Leitung des Krupp'schen Baubüros übernahm. Nachdem die Firma Krupp die Siedlung über Jahrzehnte vernachlässigt hatte, wurde sie 1979 den Mietern zum Kauf angeboten. Eine Gestaltungssatzung wurde von Seiten der Politik nicht gewünscht, um die neuen Eigentümer nicht in ihrem Modernisierungsstreben einzuschränken. So weist die Siedlung inzwischen einen unterschiedlichen Modernisierungsstand auf und hat durch die individuelle Sanierung vieles von ihrem charakteristischen Gepräge verloren.

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