Themenrouten
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Diese Themenroute gibt es auch als Broschüre im Online Shop des RVR.

     

Museum der Deutschen Binnenschifffahrt

Apostelstraße 84
47119 Duisburg
Fon 02 03 | 80 88 90
www.binnenschifffahrts-
museum.de

                                              

Geodaten
51° 27′ 36" N, 6° 43′ 48" O
RVR Geodatenserver
                                              

ÖPNV
Von Duisburg Hbf (U-Stadtbahn-Ebene) mit Straßenbahn 901 (Richtung Marxloh) bis "DU-Ruhrort Bf"; von Ober- hausen Hbf mit Regionalbahn RB36 bis "Duisburg-Ruhrort", dann jeweils 5 Min. Fußweg oder mit Bus 907 oder 909 bis "Binnenschifffahrtsmuseum"
                                              

Öffnungszeiten
Di - So 10 - 17 Uhr
                                              

Führungen
Zeitreisen durch die Schifffahrts-
geschichte", So 15 Uhr
                                              

Aktuelle Veranstaltungen finden Sie in route aktuell.
                                              

Allgemeine Hinweise für den Besuch im Rollstuhl Allgemeine Hinweise für blinde und sehbehinderte Gäste
Hinweise für Besucher mit Behinderung finden Sie hier:
                                              

Museumschiffe "Oscar Huber" und "Minden"
Leinpfad (an der Schifferbörse)
1. Mai bis 30. September
Di - So, 10 - 17 Uhr
montags geschlossen
                                              

Museumsrestaurant Navigare
Fon 02 03 | 5 00 31 30
Di - Sa 11 - 23 Uhr, So 11 - 17 Uhr
                                              

Tipp
An den Schacht Westende IV der gleichnamigen Zeche (1906/1910 bis 1968) erinnert heute in Laar kaum noch etwas, wäre da nicht eine Bushaltestelle (906 von Duisburg Meiderich Süd Bf) mit dem Haltestellenschild. Bemerkenswert ist die Lage dieser Haltestelle, gewissermassen auf einer Insel, die nur über einen Tunnel unter dem umgebenen Hüttenwerk erreicht werden kann. Und genauso geht es weiter, ein zweiter Tunnel "befördert" einen wieder in die Zivilisation. Weitere Informationen finden Sie hier.

Themenroute 3 - Duisburg - Industriekultur am Rhein

Museum der Deutschen Binnenschifffahrt

© RIK/ Guntram Walter
Von der "Badeanstalt zum Museum" - das gibt's nur im Ruhrgebiet. Was am Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts noch dringende Notwendigkeit war, zaubert heute ein nostalgisches Lächeln auf unsere Gesichter. Eine Badeordnung, die Verbote wie "Hühneraugenoperationen dürfen in den Anstalten nicht vorgenommen werden" enthält, ermöglicht uns eine Vorstellung von dem, was sich im heutigen Museum der deutschen Binnenschifffahrt dereinst zugetragen haben dürfte.

Der Bau und die Eröffnung des Ruhrorter Hallenbades im Jahre 1910 war ein Ereignis. Wo sonst sollten sich die Arbeiter des benachbarten Hüttenwerks "Phoenix"nach der Schicht waschen? Also ging's ab in die Jugendstil-Schwimmhalle. Aber erst wurde geduscht - mit geruchloser Seife, wie es die Badeordnung vorschrieb.Ausgedient hatte das Bad 1985. Moderne Spaßbäder hatten ihm zu große Konkurrenz gemacht.

Heute "schwimmt" in der einstmaligen Männerschwimmhalle eine "Tjalk", ein historisches Segelschiff vom Rhein. Drei weitere Museumsschiffe, die "Oscar Huber" von 1922, der Eimerketten-Dampfbagger "Minden" von 1882 und das Kranschiff "Fendel 147" aus dem Jahr 1922 werden im ehemaligen Eisenbahnhafen unweit des Museums vor Anker gehen, heute finden Sie diese zum Teil noch am Steiger Schifferbörse. Technikgeschichte, aber auch Sozial- und Wirtschaftshistorie der Ruhrschifffahrt haben in Duisburg-Ruhrort eine neue Heimat gefunden.

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