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Diese Themenroute gibt es auch als Broschüre im Online Shop des RVR.

     

Pumpwerk Schmidthorst
August-Thyssen-Straße 65 / Ecke Markgrafenstraße,
47166 Duisburg-Obermarxloh
                                              

ÖPNV
Von Duisburg Hbf (U-Stadtbahn-Ebene) mit Straßenbahn 901 bis "Lohstraße"

Themenroute 3 - Duisburg - Industriekultur am Rhein

Pumpwerk Schmidthorst

© Emschergenossenschaft
Das jüngste (Baujahr 1929) der drei von Alfred Fischer gebauten Pumpwerke der Emschergenossenschaft im Bereich des Duisburger Nordens ist das erste auf dieser Themenroute. Der Bau des Pumpwerks wurde notwendig, um große Bereiche Hamborns trocken zu legen, die nach bergbaubedingten Bodensenkungen unter Wasser standen. Die heute unter Denkmalschutz stehende Anlage leitet das über die Kanalisation zufließende Schmutzwasser über unterirdische Druckrohrleitungen zur Kleinen Emscher über.

Das Pumpwerk Schmidthorst (benannt nach der östlich gelegenen Gemarkung) besteht aus drei Baukörpern. Ein eingeschossiger Trakt verbindet das eigentliche Pumpwerk mit dem zweigeschossigen Wohnhaus für die Maschinisten. Typisch für Fischer ist die horizontale Gliederung der Fassaden durch die in Betonrahmen eingefassten Fenster. Da Fischer keinen "deutschen" sondern den so genannten "Internationalen" Stil in der Baukunst bevorzugte und somit nicht ins Konzept der nationalsozialistischen Kulturpolitik passte, wurde er 1933 als Direktor der Essener Handwerker- und Kunstgewerbeschule zusammen mit anderen Lehrkräften seines Amtes enthoben.

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