Tiegelgussdenkmal
Das halbbogenförmige Monument, 22 m lang und neun Tonnen schwer, wurde 1935 von Gustav und Bertha Krupp von Bohlen und Halbach bei dem Berliner Bildhauer Artur Hoffmann in Auftrag gegeben. Es zeigt in einer Reliefplastik auf Gussplatten Szenen der Entstehung des Kruppschen Tiegelstahls: Herstellung der Form, Verflüssigung des Gussmaterials, Vergießen (Füllen der Form), Herausnehmen des Gussstahls aus der Form, Reinigen des rohen Gussstückes (Putzen). Das gewaltige Denkmal spiegelt das Kunstideal der 30er Jahre wider. Durch die Kriegs- und Nachkriegswirren konnte es erst 1952 aufgestellt und von Alfried Krupp von Bohlen und Halbach enthüllt werden.