Informationen über die Mietung von Räumlichkeiten finden Sie auf dieser Übersicht. ÖPNV U-Stadtbahn U44 bis "Westfalenhütte"
Tipp Ein Teil der alten Werksmauer der Westfalenhütte sowie das Atelierhaus Westfalenhütte (Springorumstraße 11) sind im Rahmen der Kulturhauptstadt 2010, einer von mehreren "Starke Orte". Insgesamt 220 Künstler werden im Laufe des Jahres in einem Netz von spannenden und bislang für die Kunst unentdeckten Orten präsentiert, die etwas Typisches für das Ruhrgebiet repräsentieren und im Kulturhauptstadtjahr gemeinsame Spielstätte von sechszehn Künstlerbünden sind. Das Zusammenspiel der Ausstellungen ermöglicht neue und inspirierende Sichtweisen auf die Orte und das regionale Kunstschaffen der Metropole Ruhr.
Das 2005 eröffnete Hoesch-Museum ist aus der vertrauensvollen Zusammenarbeit von ehemaligen "Hoeschianern", dem Museum für Kunst und Kulturgeschichte, der Stiftung Westfälisches Wirtschaftsarchiv und großzügigen Sponsoren entstanden. Alle Beteiligten einte das Bewusstsein für die enorme Bedeutung, die die Stahlindustrie für das Ruhrgebiet im Allgemeinen und Hoesch und seine assoziierten Unternehmen für den Ballungsraum Dortmund im Besonderen spielten. Das Hoesch-Museum möchte die Erinnerung an eineinhalb Jahrhunderte Stahlindustrie in Dortmund erhalten, den Strukturwandel im lebendigen Dialog begleiten und nicht zuletzt dokumentieren, wie hoch der Stellenwert dieser High-Tech-Branche nach wie vor ist.
Museumsgebäude ist das ehemalige Portierhaus I, wie die benachbarte "neue" Hauptverwaltung 1912-14 errichtet nach Plänen des renommierten Dortmunder Architekturbüros Steinbach & Lutter. Hier waren früher Markenkontrolle, Lohnbüro, Werkspolizei mit Arrestzelle sowie ein Speisesaal für die Arbeiter untergebracht. 1937 wurde das Gebäude um eine Etage für technische Büros aufgestockt und um einen Anbau im Erdgeschoss erweitert. Der heutige Bauzustand wurde in den 1950er Jahren hergestellt. Das Gebäude steht seit 1988 unter Denkmalschutz. Die acht Ausstellungsbereiche der Dauerausstellung "Stahlzeit in Dortmund" tragen die Titel: - Gebäude erzählen. Repräsentative Bauten der Firma Hoesch - Frühe Gründungen. Eisen- und Stahlindustrie im Dortmunder Raum - Ein Konzern entsteht - Vom Erz zum Stahl - Arbeit auf der Hütte - "Hoeschianer" - Stahl - Produkte - Handel - Phoenix aus der Asche. Visionen und Konzepte für das "neue Dortmund".
Die Dauerausstellung wird durch Sonderausstellungen sowie durch Sonntagstreffs, Museumsgespräche und Forumsveranstaltungen ergänzt.