Diese Themenroute gibt es auch als Broschüre im Online Shop des RVR.
Bergbauwanderwege Alte Haase
Hattinger Straße 45549 Sprockhövel-Niedersprockhövel Ausgangspunkt ist das Zentrum von Niedersprockhövel. Park-Möglichkeiten bestehen am ehemaligen Bahnhof Sprockhövel
Weitere Infos auch Versand von Kartenmaterial Heimat- und Geschichtsverein Sprockhövel e.V. Hauptstr. 85/ Am Grevendiek 45549 Sprockhövel www.hgv-sprockhoevel.de
ÖPNV Von Hattingen Mitte mit Bus SB 37, 332; von Witten Hbf mit Bus 320 bis "Niedersprockhövel Kirche"
Bereits über 400 Jahre ist es her, als im Raum Sprockhövel zum ersten Mal Steinkohle abgebaut wurde. Die Flöze treten hier direkt zutage, so dass die Kohle leicht gefunden und zunächst mit einfachsten Mitteln abgegraben werden konnte. Der reizvollen Hügellandschaft sieht man heute ihre lange Bergbaugeschichte kaum noch an. Dennoch lassen sich an manchen Stellen, die heute durch verschiedene Bergbauwanderwegs erschlossen sind, Reste dieser bedeutenden Wirtschaftstätigkeit entdecken.
Die Bergbauwanderwege, Alte Haase Weg Nord, Alte Haase Weg Süd, Herzkamper-Mulde-Weg und Pleßbachweg gehen über das Grubenfeld der größten und letzten Zeche auf Sprockhöveler Gebiet, Alte Haase. Ihr Ursprung reicht bis ins 17. Jahrhundert zurück. Bis heute sind Schachtgebäude, Stolleneingänge, Pingen und Schächte erhalten. Daneben kann der Besucher auch viele Objekte entdecken, die mittelbar mit dem Bergbau zusammenhängen: zum Beispiel bergmännische Versammlungslokale, Wohnhäuser von Bergarbeiterfamilien, Grubenbeamten und Gewerken und Betriebe der Bergbauzulieferindustrie Die beiden Wegeteile erschließen insgesamt 34 Objekte, die in den Wanderführern oder zum Teil auf gesonderten Informationstafeln näher erläutert sind.
Alle Wege sind markiert, der nördliche mit dem Symbol eines Malakowturms (Länge 8,5 km) und der südliche mit dem eines Fördergerüsts (9,5 km).