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Kokerei Hansa

Stiftung Industriedenkmal- pflege und Geschichtskultur
Emscherallee 11
44369 Dortmund
Fon 02 31 | 93 11 22 33
www.industriedenkmal-stiftung.de
                                              

Geodaten
51° 32' 22" N, 7° 24' 51" O
RVR-Geodatenserver
                                              

ÖPNV
Von Dortmund Hbf
(U-Stadtbahn-Ebene) mit Stadtbahn U47 Richtung Westerfilde bis "Parsevalstraße", dann ca. 5 Minuten Fußweg
                                              

Öffnungszeiten
April bis Oktober:
Di -  So 10-18 Uhr
November bis März:
Di- So 10-16 Uhr
                                              

Führungen
Alle Angaben zum umfangreichen Führungs- programm finden Sie hier.
                                              

Download
Faltblatt Industrienatur
                                              

Aktuelle Veranstaltungen finden Sie in route aktuell.
                                              

Allgemeine Hinweise für den Besuch im Rollstuhl Allgemeine Hinweise für blinde und sehbehinderte Gäste
Hinweise für Besucher mit Behinderung finden Sie hier:
                                              

Themenroute 18 - Chemie, Glas und Energie

Kokerei Hansa

© RIK/ Guntram Walter
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Die ehemalige Kokerei Hansa ist eine der letzten erhaltenen Zentralkokereien des Reviers, die ihre ursprüngliche Konzeption und Gestaltung fast vollständig beibehalten hat. Die Großkokerei in Dortmund-Huckarde wurde 1926 bis 1928 nach Entwürfen des Architekten Helmuth von Stegemann und Stein erbaut. Im Zuge der Aufrüstung wurde sie in den dreißiger Jahren zur größten Kokerei im Ruhrgebiet ausgebaut. Ab 1927 ließ die Vereinigte Stahlwerke AG die Kokerei parallel zur Hauptstrecke der alten Linie Köln-Mindener Eisenbahn anlegen. Der neue Betrieb ersetzte die seit 1895 bestehende Anlage sowie die veralteten Kokereien der Zeche Zollern, Adolf von Hansemann und Germania.

1992 kam für "Hansa" das Aus. Ihre Produktion und Teile der Belegschaft übernahm die gleichzeitig in Betrieb genommene Kokerei Kaiserstuhl auf dem Gelände der Westfalenhütte in Dortmund. Heute umfasst Hansa auf einer Fläche von rund 32 Hektar noch rund 50 verschiedene Einzelgebäude und genau so viele selbständige Anlagenteile: von Rohrleitungen über Rampenbrücken, Koksofenbatterien und Kaminkühlern bis hin zu Reinigungsanlagen.

Seit der Stillegung verrosten die stählernen Anlagen und Rohrleitungen, entwickeln sich imposante Vegetationsbestände: Birken, Gräser und Sommerflieder drängen sich zwischen die Gebäude und auf den Koksofenbatterien entstand ein Birkenwald. Die Konzeption sieht vor, die vorhandene Vegetation zu pflegen und die Kokerei als begehbare Großskulptur erlebbar zu machen. Ein Rundgang für Besucher ist zugänglich, der die Funktionsweise einer Kokerei nachvollziehbar macht. Im Mittelpunkt der Präsentation steht die Kompressorenhalle mit dem eindrucksvollen Ensemble von Dampfmaschinen, die der Kompression des Kokereigases dienten.

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